Mia 2010 – Ein Rückblick

Die Galanacht der MiA 2010 war ein strahlender Abend voller Höhepunkte. Bereits zum dritten Mal lud der Vorstand des Vereins Mia zur Verleihung der MiA und freute sich zahlreiche Gäste aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Politik im Studio 44 der Österreichischen Lotterien begrüßen zu dürfen, darunter Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Innenministerin Dr. Maria Fekter.

 

Durch den Abend führte wie schon in den vergangenen Jahren Arabella Kiesbauer, die gleich zu Beginn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Generaldirektor Alexander Wrabetz (ORF) zu einem Talk auf die Bühne bat. Dabei sprach sich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer sehr deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit aus und hob den positiven Einfluss der Vielfalt der Kulturen auf unsere Gesellschaft hervor.

GD Dr. Alexander Wrabetz (ORF) freute sich über die junge Medienpartnerschaft mit der MiA und betonte im Hinblick auf die öffentliche Wahrnehmung von Menschen mit internationalem Hintergrund die  große Verantwortung der Medien im Allgemeinen und des ORF als öffentlich-rechtlichem Sender im Besonderen.

 

Geboten wurde ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm: Besonderes Highlight war die Uraufführung der MiA-Hymne „Nicht dort, nicht hier“, die von Sylvester Levay (Komponist des Musicals Elisabeth) für die MiA komponiert und von Michael Kunze getextet wurde. Ein Lied, das in unnachahmlicher Art die Zerissenheit, aber auch die Stärke der von ihrer Heimat fernen Frauen in sehr berührender Weise beschreibt. Weltstar Sylvester Levay war extra zur MiA angereist, um Maya Hakvoort und Sandra Pires persönlich auf dem Klavier zu seinem Song begleiten zu können.

 

Neben den Fatimas - ein Projekt der Muslimischen Jugend Österreich -  die mit ihrem sozialkritischen Stück "Die Dienstreise" die Vorurteile gegen muslimische Frauen aufzeigten, präsentierten Sandra Pires und der Gitarrenvirtuose Mario Berger einen stimmungsvollen Cancao aus ihrem neuen Programm.

 

Maya Hakvoort krönte den Abschluß der Gala mit dem aus Elisabeth bekannten, für die MiA von Michael Kunze umgetexteten Lied „Ich gehör nur mir“ (Komponist: Sylvester Levay) und erntete dafür tosenden Applaus. "Ich habe dieses Lied so oft als Elisabeth interpretiert, doch heute habe ich dieses Lied zum ersten Mal ganz persönlich als Maya gesungen!", so Maya in einem Interview mit Arabella zu dem neu getexteten Song.

 

Mit Spannung erwarteten die Gäste auch die Preisträgerinnen des Abends, die erstmals in von Interspot GmbH unterstützten und von Ricki Merkl gestalteten Kurzfilmen bei der MiA präsentiert wurden.

Über die MiA konnten sich freuen:

Wissenschaft & Forschung
Jolanta Kolodziejek, Wissenschafterin an der Vet.med. Universität Wien

Wirtschaft
Selma Prodanovic, Networking-Agentur "Brainswork"

Humanitäres & Gesellschaftliches Engagement
Joana Adesuwa Reiterer, Autorin und Gründerin des Vereins „Exit“

Kunst & Kultur
die Musikerin Maja Osojnik nahm den Preis auch für ihre Mitnominierten Nina Kusturica und Sehe Cakir entgegen

Sport
Yasemin Sencalis. ASKÖ Wien -Koordinatorin der Initiative "Fit für Österreich"

Wie bereits im letzten Jahr wurde auch heuer wieder der Sonderpreis für „Journalismus“ vergeben, über die MiA 2010 freute sich die Standard-Redakteurin Irene Brickner.

 

Der stimmungsvolle Abend klang mit einer Aftershowparty aus, bei der Sängerin Vera Love für unglaubliche Power auf der Bühne sorgte.