MiA 2008 – Ein Rückblick

Es war ein stimmungsvoller Abend voller Höhepunkte! Die Stars waren die nominierten Kandidatinnen, die "alle Siegerinnen seien", so Christine Marek, die Ideenbringerin dieser Initiative.

Das sympathische Moderator/innen-Team Arabella Kiesbauer und Hans Bürger führte mit Herz und Charme durch das Programm:

Nach der Begrüßung durch Hausherrin Mag. Bettina Glatz-Kremsner (Öst. Lotterien), wurden die Initiator/innen des MiA-Awards – allen voran – Christine Marek zur Entstehungsgeschichte und den Hintergründen des Awards befragt. Ein Award, der jene unglaublichen Frauen vor den Vorhang bitten soll, die es hier geschafft haben, trotz aller Hürden. Mit Mut und Kraft.

Es braucht keine Power-Frauen. Wir Frauen haben die Power", so Marialena Fernandes, MiA-Preisträgerin der Kategorie „Kunst&Kultur“, sie ist der Überzeugung, dass allein die Musik Grenzen sprengt und eine Sprache spricht, die alle verstehen. "Das ist doch nichts Besonderes", übte sich Gabrielle Costigan (Wirtschaft) in Bescheidenheit und Emese Antal-Dörfler (Sport) betrachtet die Sprache als wichtigstes Instrument um fremde Kulturen zu verstehen und Hindernisse zu überbrücken. Beatrice Achaleke, MiA-Preisträgerin der Kategorie "Humanitäres & Gesellschaftliches Engagement" ist der Überzeugung, dass "die Herzen keine Grenzen kennen". Sehr wohl aber Vorurteile, wie das Publikum von Shams Asadi zu hören bekam. Sie gab eine Geschichte zum Besten, in der ihr Beruf als Raumplanerin bei ihrer Arbeitssuche in den einer Raumpflegerin umgewandelt wurde.

 

Ehrenredner Präs. Franz Küberl sieht Integration dann als erfolgreich an, wenn es mindestens den aliquoten Anteil an Akademikerinnen, Sportlerinnen, etc. von Frauen mit migrantischen Hintergrund gibt, der auch ihrem Bevölkerungsanteil entspricht.

Die Liebe hat viele der Kandidatinnen nach Österreich gebracht, die sich dann auch in das Land verliebt haben und geblieben sind. So auch Maya Hakvoort, die an diesem Abend die Gäste restlos verzauberte. In Holland aufgewachsen, blieb sie nach mehreren Engagements in Wien. Jedermann als Sissi aus dem Musical Elisabeth bekannt, führt sie nun bereits ihr zweites Soloprogramm "Maya Hakvoort - In my Life", aus dem sie unter anderem den Song „Gold von den Sternen“ sang. Pehton Quirante war ihr einfühlsamer Duettpartner in "Last night of the World", aus Miss Saigon und "written in the Stars" aus Aida und Kuy-hee Park, eine junge Gitarristin aus Südkorea begeisterte das Publikum mit ihrem virtuosem Können.