Mag. Dr. Aida BOHRN

Betriebspsychologin/selbstständige Psychotherapeutin | Geboren in Vicuña (Chile) | In Österreich seit 1975


Werdegang:

seit 2002: Anerkennung als Wahlpsychologin ( Hauptverband der Österr. Sozialversicherungen)
seit 2001: therapeutische Arbeit mit MigrantInnen der ersten, zweiten und dritten Generation (u.a. aus Lateinamerika, Ex-Jugoslawien, Türkei, Taiwan).
1996-2000: Mitarbeit im Verein RISIKO: Durchführung von Suchtpräventionsprojekten an Wiener Gymnasien, Verleihung des Gesundheitspreises der Stadt Wien und des Alcuin Award der European Parents Association an das Projekt SPS (Systemische Prävention von Suchtverhalten) in Wien 23
1995-1999: Lehrtätigkeit an den Instituten für Sozialpädagogik in Wien und Baden sowie an den Pädagogischen Instituten der Stadt Wien und des Bundes in Wien
1990-1998: Mitglied des Wiener Drogenbeirates

Seit 1994

  • Tätigkeit als Supervisorin mit Lehrern und anderen sozialen Berufen (SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen und PsychotherapeutInnen etc.), Eltern und in Betrieben, sowie im Bereich Verkehrspsychologie (KfV, INFAR)
  • Rehabilitation von Suchtkranken (Grüner Kreis)
  • Behinderten- und Jugendarbeit (Lebenshilfe NÖ), für Betreuerinnen von Langzeitarbeitslosen (AMS Wien), im Rahmen der Supervisorenausbildung (ARGE)
  • Mitarbeit am „Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie (ISG)“, Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich Sucht in Kooperation mit anderen europäischen Institutionen im Auftrag der Europäischen Kommission.

1989-1998: Leitung der Langzeittherapiestation für drogenabhängige weibliche Jugendliche des Österr. Kolpingwerks (KOSI). Konzepterstellung, stationäre und ambulante Psychotherapie sowie Arbeit mit Angehörigen in der ersten stationären Einrichtung für jugendliche Drogenabhängige in Wien, Aufbau einer eigenen Beratungsstelle
1989-1998: Erwachsenenbildung: Ausbildung von Lehrern (Päd. Inst. des Bundes), Sozialarbeitern (Sozialakademien des Bundes u. der Stadt Wien), Sozialpädagogen (Inst. f. Sozialpädagogik, Wien u. Baden), Lehrlingsausbildnern der Wirtschaft (Bank Austria, ÖBB, Anker, Siemens), Elternbildung im Rahmen des BMUJF, Präventionsarbeit in Schulen und Betrieben
1995-1997: Lehrtätigkeit/Uni Wien (Psychologie), Schwerpunkt „Sucht im Kindes- und Jugendalter“
1994: Gründung des Instituts für Sozial- und Gesundheitspsychologie (ISG) gemeinsam mit Dr. Karl Bohrn.
1993-1996: Forschungsprojekt „Substanzkonsum und -missbrauch im Kindes- und Jugendalter: Probier- und Einstiegsverhalten, Verläufe und Ausstieg“ (Auftraggeber: Bundesministerium f. Umwelt, Jugend und Familie, Bundesministerium f. Wissenschaft und Forschung, Bundesländer NÖ und Kärnten)
1992: Beginn der psychoanalytischen Ausbildung (Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse), Doktorat (Psychologie) an der Universität Wien (Dissertation über Langzeitfolgen von Flucht und Exil in der zweiten Generation)
1989-1992: Forschungsprojekt zur Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und Asylwerber in Österreich im Auftrag des Amts für Jugend und Familie der Stadt Wien (MA-11)
1988-1992: Forschungsprojekt "Langzeitstudie an Flüchtlingen" im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung
Seit 1987: Psychologisch-diagnostische Arbeit mit PatientInnen in freier Praxis)
Seit 1987: selbständige Psychotherapeutin (Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie)
1987-1992: Arbeit an der Forensischen Abteilung und am Alkoholinstitut der Gemeinde Wien (Pav.23 des Psychiatrischen Krankenhauses Wien)
1987-1991: Mobile psychologische Tätigkeit (NÖ Kinderfreunde): Psychologisch-diagnostische und beratende Tätigkeit für NÖ Eltern und Kinder
1987-1988: Leitung von Workshops zur beruflichen Re-Integration von Langzeitarbeitslosen (BFI Wien)
1982-1987: Studium der Psychologie (Universität Wien), Sponsion zum Mag.rer.nat. (Psychologie)
1976-1980: Arbeit als Stationsgehilfin am Neurol. Krankenhaus Rosenhügel der Gemeinde Wien
1976-1977:  Lehrgang für Stationsgehilfen mit Diplom (Wien)
1976: Arbeit als Hilfsarbeiterin in einer Plastikfabrik (Wien)
1975-1976: Flüchtlingsheim des BMI in Vorderbrühl (NÖ)
1975: Flucht der Familie nach Österreich (Militärputsch in Chile 1973, nach 2jähriger Gefangenschaft des Vaters in chilenischen Konzentrationslagern)
1973-1975: Nach dem Tod der Mutter und Inhaftierung des Vaters alleinige Erziehung und Versorgung von 3 jüngeren Geschwistern
Außerberufliches Engagement:
 
2008-2009: Leitung von Gruppen zur Aufarbeitung transgenerationaler Traumatisierung, Vernetzungsarbeit von erster, zweiter und dritter Generation von Flüchtlingen
seit 2008: Vizepräsidentin des Vereins Ven-Seremos
2007: Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung (Leitung einer psychotherapeutischen Gruppe) des ersten Kongresses für Angehörige der zweiten Generation chilenischer Flüchtlinge in Europa (Wien 2007)
2007: Supervision von Gruppenarbeit zur trangenerationalen Traumatisierung von Flüchtlingen der dritten Generation
2006: Supervision von Einzelbetreuung schwererziehbarer Kinder (August-Aichhorn-Haus Wien)
seit 2005: Leitung von mehreren psychotherapeutischen Gruppen für Angehörige der ersten, zweiten und dritten Generation von lateinamerikanischen Flüchtlingen und anderer Migrantengruppen
seit 2005: Mitarbeit im Verein „Ven-Seremos – Segunda Generación“ (Verein der in Österreich lebenden Chileninnen und Chilenen)
2004: Übernahme des Vorsitzes des Vereins Risiko
2003: Supervisionsworkshops zum Thema Suchtprävention mit Flüchtlingen (Wiener Integrationshaus)
1999: Gründungsmitglied von "Risiko – Verein für Prävention und Intervention", Arbeit mit Lehrlingen, Lehrlingsausbildnern und Eltern im Rahmen von Suchtpräventionsprojekten des Vereins, 
Vorträge und Workshops über die Kultur und Politik Chiles in Wiener Bezirken für Pensionisten
1997-1999: Vizepräsidentin der ÖCF
1994-1997: Vorstandsmitglied der Österreichisch-Chilenischen Freundschaftsgesellschaft (ÖCF)
Seit 1982: Kostenlose psychosoziale und psychotherapeutische Betreuung von chilenischen und anderen Flüchtlingen und MigrantInnen (u.a. aus Ex-Jugoslawien, Türkei) in Wien
1995: Mithilfe bei der Gründung von LEFÖ (Verein zur Beratung, Bildung und Begleitung von MigrantInnen in Österreich)
1980-1981: Mitarbeit im Verein ARAUCO (Organisation zur Unterstützung von humanitären Projekten in Chile während der Militärdiktatur): Organisation von Kulturveranstaltungen, Vorträge und Workshops in Wiener AHS über den Alltag von Flüchtlingen in Österreich
1979-1982: Mitarbeit an der Folkloretanzgruppe „Caleuche“ zur Vermittlung der lateinamerikanischen Kultur in Österreich