Julya RABINOWICH

Freie Malerin, Übersetzerin und Schriftstellerin | Geboren in St. Petersburg (Russland) | In Österreich seit 1977


Werdegang:

Derzeit Stipendiatin des Retzhofer Literaturpreises
2008 Rauriser Literaturpreis 2009
2008 Buchprämie für besonders gelungenes Debut BKA für "Spaltkopf",
2006-2007 Stipendium der Wiener Wortstätten,
2006 MDR-Ausschreibung
1998-2006 Studium an der Universität für Angewandte Kunst Wien, Diplom 2006, Schwerpunkt Malerei und Philosophie
2004 Arbeitsstipendium der Stadt Wien
2003 1. Preis der edition exil, Schreiben zwischen den Kulturen
1996-1998 Propädeuthikum
1993-1996 Studium an der Dolmetschuniversität Wien
1977 entwurzelt & umgetopft nach Wien
 

Werke:

Anthologie Wortbrücken, edition exil, Hsg. Christa Stippinger 2003
Anthologie Schreibrituale, edition splitter, Hsg. Batya Horn
Be-Sitzer, Bilderbuch für Erwachsene, Publikationsreihe Hofmobiliendepot 2004
Anthologie Leidenschafften, edition splitter, Hsg. Batya Horn,2004
Anthologie Angekommen, Hsg Milo Dor, Picus Verlag 2005
Anthologie "Eisfischen. Das Beste aus der MDR-Ausschreibung", Mitteldeutscher Verlag 2006
Drama "Tagfinsternis", Wiener Wortstätten in edition exil, 2007
Anthologie Chaoten und Pedanten, edition splitter, Hsg. Batya Horn, 2007
Uraufführung des Stückes "nach der Grenze" 2007, WUK, wird derzeit ins Italienische übersetzt
Uraufführung Musiktheater "Romeo +- Julia", Schauspielhaus, 2008
Uraufführung/Installation "Orpheus im Nestroyhof", Nestroyhof 2008
Debutroman "Spaltkopf", Hsg. Christa Stippinger, edition exil, 2008
 

Außerberufliches Engagement:

Seit 2006 Mitarbeit beim Flüchtlingsdienst der Diakonie
Dolmetscherin im Flüchtlingsbereich

laufende Zusammenarbeit mit Caritas in Integrationsprojekten
 


»Sprache ist Neuverwurzelung. Sprache ist der beste Indikator für gelungenen Kontakt. Kinder von Eltern, denen Integration kein großes Anliegen ist, werden ohne eine sprachliche Förderung von außen von einer raschen Weiterentwicklung abgeschnitten-ein Prozess, den ich gesellschaftlich höchst bedenklich finde.«